„(Wie) Können wir Künstliche Intelligenz lernen?“ – Die 3. KI & Wir*Convention gibt Antworten

09. November 2021 | Doreen Nagelmüller

Key Visual KI & Wir*

Gesichter erzeugen, Musik komponieren und sogar klüger recyceln – all das ist längst möglich dank Künstlicher Intelligenz (KI). Doch die Kehrseite der schier unendlichen Möglichkeiten sind Unsicherheit und Halbwissen in der Bevölkerung. Dem will die 3. KI & Wir* Convention am 26. und 27. November begegnen und die Frage „(Wie) Können wir Künstliche Intelligenz lernen?“ beantworten. Teilnehmer*innen sind zu einem vielfältigen, kostenfreien Programm mit Vorträgen, Workshops und KI-Installationen eingeladen. Bei der Umsetzung des digitalen Live-Events geht die Convention dabei ganz neue Wege.

KI & Wir*: Programmansicht Freitag

Bereits zum dritten Mal veranstaltet der science2public e. V. unter Förderung des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt und mit Unterstützung der Landeshochschulen Sachsen-Anhalts sowie weiterer Partner*innen das digitale Meetup zu mehr Vielfalt im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. In diesem Jahr steht die Frage im Fokus, wie angesichts der sich rasant entwickelnden und immer stärker den Alltag beeinflussenden Technologie grundlegende Kompetenzen in Sachen KI vermittelt werden können. Dem begegnet die Convention mit geballter Expertise – und versteht sich dabei nicht als geschlossener Expert*innentreff, sondern wendet sich mit ihrem niedrigschwelligen, unterhaltsamen und kreativen Bildungsangebot ausdrücklich an alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Künstliche Intelligenz soll unmittelbar erleb- und erlernbar werden.

Den ersten Convention-Tag eröffnet Wirtschaftsjournalistin Eva Wolfangel mit einer Keynote. Anschließend geben sechs thematische Tracks von Kultur über Ethik bis hin zu Wirtschaft vielfältige Impulse zum Verstehen und Anwenden von Algorithmen des maschinellen Lernens. So beschäftigen sich die Beiträge etwa mit der Vermittlung von KI-Kompetenzen in der Schule, mit besseren Recycling-Prozessen dank KI oder den Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz in der Kunstvermittlung eröffnet. Durch Tag 2 der Convention führt Journalistin und Gaming-Expertin Johanna Daher. Diesmal stehen Workshops im Mittelpunkt, in denen die Convention-Besucher*innen Künstliche Intelligenz direkt ausprobieren können – etwa beim Komponieren von Musik per KI oder beim Erzeugen von Fake-Gesichtern. Außerdem präsentieren sich künstlerische Ansätze, wie etwa ein Hörspiel-Experiment, in dem mit Hilfe eines Sprachsynthese-Tools eine KI-Stimme generiert wird und sich verselbstständigt. Und beim KI-Fails-Slam darf das Publikum abstimmen, wie klug (oder dumm) KI tatsächlich ist.

KI & Wir*: Programmansicht Samstag

Auch bei der Umsetzung des digitalen Live-Events zeigt sich die KI & Wir* Convention kreativ. Als eine der ersten Online-Konferenzen Deutschlands nutzt sie die Virtual-Reality-Plattform Mozilla Hubs. Die Teilnehmer*innen und Speaker*innen der Veranstaltung interagieren dabei in einer virtuellen 3D-Umgebung als Avatare. Über das Forum, in dem sich alle an der Convention beteiligten Partner*innen mit Ausstellungsständen präsentieren und eine Hauptbühne zum Rahmenprogramm einlädt, gelangen die Teilnehmer*innen über ein farbiges Wegeleitsystem zu den einzelnen Räumen, in denen die Sessions stattfinden. Zusätzlich gibt es eine Galerie, in der ausgewählte Ausstellungsstücke rund um KI besichtigt werden können. Um den Bezug zum Sitz des Ausrichters science2public e.V. auch im digitalen Raum sichtbar zu machen, wandeln die Teilnehmer*innen gleichsam auf den Spuren von Halle (Saale), denn der Boden ist dem halleschen Stadtplan nachempfunden. Zudem werden an beiden Tagen die Eröffnungsreden per Livestream aus dem Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle (MMZ) übertragen.

Ein Beitrag von
Doreen Nagelmüller
science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V.

c/o MMZ Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle (Saale) GmbH

Redaktion & Presse KI&Wir*-Convention